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Neue Broschüre: 1921-2021: 100 Jahre parteifeindlicher Kommunismus

Unsere neue Broschüre „1921-2021: 100 Jahre parteifeindlicher Kommunismus“ (ca. 136 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

Inhalt

Einleitung

I. Der Geburtsprozess des parteifeindlichen Kommunismus
1. Die Kapitalvermehrung vor dem Ersten Weltkrieg
2. Proletarischer Klassenkampf und institutionalisierte ArbeiterInnenbewegung vor 1914
3. Der Erste Weltkrieg
4. Die Russische Revolution
5. Die ungarische „Räterepublik“
6. ISD, ASP und Spartakusbund
7. Die Novemberrevolution
8. Die Gründung von IKD und KPD
9. Klassenkämpfe in Deutschland im Jahre 1919
10. Innerparteiliche Konterrevolution in der „K“PD
11. Kappputsch und Rote Ruhrarmee
12. KAPD und AAUD
13. Märzkämpfe 1921 und Gründung der AAUE

II. Die Entwicklung des Rätekommunismus
1. AAUE, KAUD und GIK
2. Daad en Gedachte, Cajo Brendel, Paul Mattick und Willy Huhn
3. Die Verkörperung einer Kulturrevolution
4. Der Bruch mit der leninistischen Konterrevolution
5. Analyse und Kritik der Russischen Revolution und des Staatskapitalismus
6. Inkonsequenter Bruch mit dem Parteimarxismus und Anarchosyndikalismus
7. Inkonsequente Kritik an Demokratie, Antifaschismus und nationaler „Befreiung“

III. 1921-2021: 100 Jahre Dekadenz des Parteimarxismus als sozialrevolutionäre Theorie und Praxis
1. Marxismus-Leninismus
2. Trotzkismus
3. Italienischer Linkskommunismus
4. KAPD, Rote Kämpfer, MLLF, Communistenbond Spartacus und Neu Beginnen
5. Rechtsmarxismus-Linkskeynesianismus

IV. Der bewusst antipolitische Kommunismus
1. Antipolitisch und antinational
2. Konsequent gewerkschaftsfeindlich
3. Nachmarxistisch und nachanarchistisch
4. Überwindung des Rätefetischismus

Der Bruch mit der leninistischen Konterrevolution

Die sozialreaktionäre Machtübernahme der bolschewistischen BerufspolitikerInnen im Oktober 1917 – nach dem alten russischen Kalender – führte zum Staatskapitalismus (ab Sommer 1918) und der politischen Diktatur der „Kommunistischen“ Partei, die entweder die Organe der klassenkämpferischen Selbstorganisation des Proletariats zerschlug oder in das ultrabürokratische Regime integrierte (siehe Kapitel I.4). Ab 1918 war der weltweite Bruch der revolutionären ProletarierInnen und Intellektuellen mit dem bolschewistischen Regime und dessen Konterrevolution objektiv notwendig. Nun, es dauert immer ein wenig, bis sich objektive Notwendigkeiten subjektiv durchsetzen. Auch die radikalen antiparlamentarischen und gewerkschaftsfeindlichen MarxistInnen in Deutschland (KAPD/AAUD) hatten Illusionen in den „sowjetischen“ Partei-„Kommunismus“. Es war die parteifeindliche Strömung in KAPD und AAUD, die zuerst im Jahre 1920 mit dem Lenin/Trotzki-Regime brach. (mehr…)

Neue Broschüre: Kämpfe des vorindustriellen Proletariats

Unsere neue Broschüre „Kämpfe des vorindustriellen Proletariats“ (ca. 129 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

Inhalt

Einleitung

Seeleute in der globalen Übergangsperiode zum Industriekapitalismus
1. Die globale Übergangsperiode zum Industriekapitalismus
2. Handelskapital, Gewalt und Schifffahrt
3. Die harten Arbeits- und Lebensbedingungen der Seeleute
4. Meutereien und Streiks
5. Piraterie
6. Seeleute als Teil des kla

Manufaktur- und HeimarbeiterInnen in Preußen
1. Der preußische Absolutismus
2. Kleinbürgerliche Warenproduktion und Manufakturen in Preußen
3. Arbeits- und Lebensbedingungen der Manufaktur- und HeimarbeiterInnen
4. Die Manufaktur- und HeimarbeiterInnen als Teil des klassenkämpferischen
vorindustriellen Proletariat
5. Der konspirative Alltagsklassenkampf der Manufaktur- und HeimarbeiterInnen
6. Der offene Klassenkampf des Manufakturproletariats und der HeimarbeiterInnen
7. Die kleinbürgerlich-vorindustrieproletarische Sozialbewegung in Frankreich und Preußen

Der konspirative Alltagsklassenkampf der Manufaktur- und HeimarbeiterInnen

Nachdem wir oben die Beteiligung der Manufaktur- und HeimarbeiterInnen an gesamtproletarischen Kämpfen beziehungsweise an klassenübergreifenden Protestbewegungen beschrieben haben, wollen wir jetzt ihre die auf die eigenen Branchen beziehungsweise Einzelunternehmen beschränkten Auseinandersetzungen mit Kapital und Staat unter die Lupe nehmen.
Bevor wir im Kapitel 6 dieses Textes den offenen Klassenkampf der Manufaktur- und HeimarbeiterInnen untersuchen werden, beschäftigen wir uns hier mit deren konspirativen Alltagsklassenkampf. Dieser war unsichtbar und illegal. Wenn er sichtbar wurde, hatte er Repression zur Folge.
Eine Form des konspirativ-illegalen Alltagsklassenkampfes der HeimarbeiterInnen war die möglichst schnelle und daher weniger sorgfältige Produktion. Da ihr niedriger Verdienst nach der Anzahl der Produkte berechnet war, hatten die HeimarbeiterInnen oft keine andere Wahl als zu dieser Form des Klassenkampfes zu greifen. Die Kapitalisten beschwerten sich oft über die qualitativ schlechte Arbeit. So erklärten im Jahre 1787 mehrere Manufakturbesitzer aus Berlin, dass die in Nowawes „angesetzten Weber schlechte Leute wären, welchen keine gute Arbeit anvertraut werden könnte“. Die Berliner Kapitalisten verlangten, Nowawes wieder in ein Spinnerdorf zurück zu verwandeln. (Deutsches Zentralarchiv, Abteilung Merseburg, General-Direktorium, Fabriken-Departement CCLIX, Nr. 11, Vol. IV.)
Weitere Formen des konspirativen Klassenkampfes waren Betrügereien und Materialunterschlagungen der HeimarbeiterInnen. In Nowawes wurde zum Beispiel um das Gewicht des Gespinstes zu erhöhen, nach dem die KolonistInnen bezahlt wurden, „mit Heringslake, Salzwasser oder anderen Unrath beschwert“ (Deutsches Zentralarchiv, Abteilung Merseburg, General-Direktorium, Fabriken-Departement CCLIX, Nr. 11, Vol. II.) Auch verkauften die HeimarbeiterInnen manchmal das zur Wollbearbeitung notwendige teure Baumöl und benutzten stattdessen weißen Tran, der allerdings die Wolle beschädigte. In Nowawes unterschlugen WeberInnen ganze Ketten und verwendeten diese für sich selbst. Wurden sie erwischt und von den preußischen Repressionsorganen verhört, betonten sie stets, dass sie aus sozialer Not heraus stehlen würden. Die HeimarbeiterInnen erklärten sich auch zum Ersatz bereit. SeidenarbeiterInnen klauten Seide, um diese zu verkaufen. Sie feuchteten das Seidengarn an oder gossen die Rolle mit Blei aus, um den Gewichtsverlust auszugleichen. (mehr…)

Neue Broschüre: Globale Klassenkämpfe (2019/2020)

Unsere neue Broschüre „Globale Klassenkämpfe (2019/2020)“ (ca. 129 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

Inhalt

Einleitung

1. Das globale Dreiecksverhältnis Warenproduktion – Lohnarbeit – Politik
2. Die Weltwirtschaftskrise
3. Klassenauseinandersetzungen in der Metallindustrie
4. Konflikte im Personen- und Güterverkehr (Logistik)
5. Kämpfe im Gesundheitswesen und in der Pflege
6. Klassenkonflikte in der Agrarproduktion und Lebensmittelbranche
7. Auseinandersetzungen in der Textilproduktion
8. Zusammenstöße in der Bildungs-, Kultur- und Ideologieproduktion
9. Klassenkämpfe der persönlich Dienenden
10. Auseinandersetzungen im Reinigungsgewerbe
11. Konflikte im Finanzsektor
12. Klassenzusammenstöße in Hotels, Cafés und Gaststädten
13. Auseinandersetzungen im Baugewerbe
14. Klassenkonflikte im Groß-, Einzel- und Onlinehandel
15. Zusammenstöße im Rohstoff- und Energiesektor
16. Kämpfe im öffentlichen Dienst
17. Konflikte in „Behindertenwerkstätten“
18. Branchenübergreifende Klassenkämpfe
19. Soziale Protestbewegungen

Konflikte in „Behindertenwerkstätten“

Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen stellen in der BRD einen Bevölkerungsanteil von 10 Prozent dar. Sie werden auch auf dem Arbeitsmarkt ghettoisiert. Auf dem so genannten ersten Arbeitsmarkt werden durch eine immer stärkere Intensivierung körperliche Behinderungen und psychische Erkrankungen produziert. Aber Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen werden durch ihn kaum integriert. Also werden viele von ihnen in „Werkstätten für behinderte Menschen“ (WfbM) beschäftigt. Der Fachausschuss der UNO, der über die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen „wacht“, kritisierte das Werkstattsystem in Deutschland 2015 dafür, dass es weder einen Beitrag zur Qualifizierung der dort Arbeitenden leistet noch deren Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt fördert. Kapitalistische Unternehmen können sich durch die Auftragsvergabe an die WfbM von ihrer gesetzlichen Verpflichtung entziehen, Menschen mit Behinderungen zu „normalen“ Konditionen einzustellen und auszubeuten. Die WfbM schaffen legale Möglichkeiten für private Einzelkapitale, Produktionsschritte konkurrenzlos billig einzukaufen. Profiteure sind Autozulieferer, Möbelhäuser und Unternehmen, die Haushaltswaren herstellen. Der Staat pumpt in diese für das Privatkapital profitable Ausbeutung von Menschen mit Behinderungen in den WfbM jährlich rund sechs Milliarden Euro. (mehr…)

Neue Broschüre: Coronaviruspandemie und Klassenkampf

Unsere neue Broschüre „Coronaviruspandemie und Klassenkampf“ (ca. 127 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

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Inhalt

Einleitung

Coronaviruspandemie und kapitalistische Krisendynamik

I. Die kapitalistische Krisendynamik vor der Coronaviruspandemie
1. Die krisenhafte Spirale der Kapitalvermehrung
2. Vom privatkapitalistischen Nachkriegsaufschwung zur strukturellen Profitproduktionskrise
3. Die Transformationskrise in Russland und in Osteuropa
4. Der sozialökonomische Aufstieg Chinas
5. Die Weltwirtschaftskrise ab 2007
6. Die relative Stabilisierung des Weltkapitalismus (2010-2019)
II. Die Coronaviruskrise
1. Die globale Coronaviruspandemie
2. Die Coronaviruspandemie als Teil der biosozialen Reproduktionskrise
3. Die Coronaviruspandemie als Profitkrise
4. Die Zuspitzung der allgemeinen kapitalistischen Krisendynamik
durch die Coronaviruspandemie
5. Staatliche Krisenpolitik während der Coronaviruspandemie

Coronaviruskrise und Klassenkampf

I. Die Coronaviruspandemie als politischer Klassenkampf von oben
1. Die internationale Staatengemeinschaft gegen das Weltproletariat
2. Staatliche Notverordnungen
3. Rechte, mittige und linke Politik gegen das Proletariat
4. Die Notwendigkeit einer globalen sozialrevolutionären Antipolitik
II. Klassenauseinandersetzungen während der Coronaviruspandemie
1. Überleben heißt Klassenkampf, Klassenkampf heißt Überleben!
2. Konflikte in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelindustrie
3. Auseinandersetzungen im Gesundheitswesen und in der Pflege
4. Konflikte im Einzel- und Onlinehandel
5. Klassenkämpfe im Schulwesen
6. Konflikte in der Metallindustrie
7. Auseinandersetzungen im Flugverkehr
8. Geflüchtete im Widerstand
9. Rebellion der Inhaftierten
10. Aufruhr der Elendsviertel
11. Widerstand der rassistisch Benachteiligten

Überleben heißt Klassenkampf, Klassenkampf heißt Überleben!

Das Kapital und die Staaten als politische Gewaltapparate der Kapitalvermehrung waren auch während der globalen Coronaviruspandemie möglichst bestrebt, die Profitproduktion und -realisation am Laufen zu halten. Doch während der Lohnarbeit als kapitalistischen Ausbeutungsprozess waren und sind die medizinischen Erfordernisse zur Eindämmung der Pandemie – körperlicher Mindestabstand zu anderen Menschen, Gesichtsschutz – nur schwer bis gar nicht durchzusetzen. So wurde die Coronaviruspandemie ein konkreter Ausdruck der allgemeinen Tatsache, dass der Kapitalismus gewohnheitsmäßig die Gesundheit und das Leben der Lohnabhängigen gefährdet. Gegen die starke Tendenz des Kapitalismus zur Überausbeutung der Lohnarbeit und der Gefährdung der biosozialen Reproduktion des Proletariats kann sich das letztere nur in Form des Klassenkampfes wehren. Überleben heißt Klassenkampf, Klassenkampf heißt überleben! (mehr…)

Neue Broschüre: Kritik des Linksnationalismus

Unsere neue Broschüre „Kritik des Linksnationalismus“ (ca. 126 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) auch als E-Book über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de bestellen.

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Inhalt

Einleitung

1. Nationalkapitalistische Demokratien als politische Diktaturen

2. Nationalkapitalistischer „Sozialismus“

3. Globale Kooperation und Konkurrenz zwischen privat- und
staatskapitalistischen Nationen

4. Die mühsame Herausbildung des antinationalen Kommunismus

5. LinksdemokratInnen sind strukturelle NationalistInnen

6. Nationaldemokratischer Antifaschismus

7. Nationalkapitalistischer „Antiimperialismus“

8. Linksnationale Hetze gegen unsere migrantischen Klassengeschwister

9. „Weltoffenheit“ als politisch korrekter Nationalismus

10. EU-Patriotismus und nationale Austrittsbewegungen

Nationalkapitalistischer „Antiimperialismus“

Imperialismus ist die sozialökonomische, politisch-diplomatische, ideologisch-propagandistische und militärisch-kriegerische Expansion der Nationalkapitale und -staaten. Sozialrevolutionärer Antiimperialismus ist der konsequente Kampf gegen alle Nationalismen und für die globale klassen- und staatenlose Gesellschaft. Linksnationaler „Antiimperialismus“ ist dagegen die Unterstützung von Nationalismen, die noch keinen eigenen Staat hervorgebracht haben, wie der katalanische und der palästinensische, oder „progressiver Regierungen“ gegen den westlichen Imperialismus. Immer seitenverkehrt zum westlichen Imperialismus lehnen linksnationale „AntiimperialistInnen“ manchmal allerdings auch nationale „Befreiung“ ab. So verteidigten viele von ihnen in den 1990er Jahren Serbien/Jugoslawien gegen separatistische Nationalismen und den NATO-Krieg, während SozialrevolutionärInnen alle kriegführenden Seiten bekämpften. (mehr…)